Russlands Tochter der Grossbank hat grünes Licht für Bitcoin-Angebot in der Schweiz

Die in der Schweiz ansässige Tochter einer Bank, die zu Russlands größtem staatlichen Energiekonzern Gazprom gehört, hat die behördliche Genehmigung erhalten, ihr Krypto-Angebot für institutionelle Kunden einzuführen.

Schweizer Tochter der größten Bank Russlands umarmt Bitcoin

Einer Pressemitteilung zufolge wurde die Tochtergesellschaft der Gazprombank in der Schweiz nach zweijährigen Bemühungen ermächtigt, ausgewählten institutionellen und Firmenkunden die Verwahrung von Krypto und den Handel gegen Fiat-Währungen anzubieten.

Die Kunden werden in der Lage sein, Bitcoin Up zu handeln und ihre Bestände über die Corporate Custody-Lösungen der Bank zu lagern. Die Bank beabsichtigt, im Laufe der Zeit weitere Krypto-Währungen, Produkte und Dienstleistungen anzubieten.

Die Aufbewahrung der Krypto-Assets der Kunden wird von einer Bank bereitgestellt, die der Schweizer Gesetzgebung unterliegt, wodurch das Risiko der Gegenpartei begrenzt wird.

Der CEO der Bank, Roman Abdulin, sagte, er gehe davon aus, dass digitale Vermögenswerte in Zukunft für die globale Wirtschaft wichtiger werden, zusammen mit einem höheren Zustrom von Kunden, die sich für sie entscheiden werden.

Die Bilanzsumme der Bank beläuft sich auf rund 2 Milliarden Dollar (1,8 Milliarden CHF).

Russland rechnet mit der Einführung digitaler Rubel-Tests im Jahr 2021

Wie U.Today bereits früher berichtete, erklärte Anatolij Aksakow, ein russischer Abgeordneter, der auch dem Nationalen Bankenrat der Zentralbank angehört, in einem Interview, dass Konsultationen zur Schaffung eines digitalen Rubels bereits im Gange seien und er erwartet, dass die Versuche bereits im nächsten Jahr beginnen.

Er hält das Aufkommen des digitalen Rubels in Russland für sehr wahrscheinlich. Russischen Medienquellen zufolge werden diese Tests wahrscheinlich Ende nächsten Jahres beginnen.

Anton Siluanow, der russische Finanzminister, sagte, dass der digitale Rubel es der Wirtschaft ermöglichen werde, die Ausgaben für Transaktionsgebühren in Bezug auf Gehaltslisten, Abrechnungen und so weiter zu senken.

Er fügte hinzu, dass Russland globalen Trends folgen wolle und dass die staatlich gestützte digitale Währung derzeit ein wichtiger globaler Trend sei.

Allerdings sei die allgemeine Haltung des Landes zu unregulierten Kryptogeräten wie Bitcoin nicht so begrüßenswert. Die Regierung hat bereits einen Gesetzentwurf verabschiedet, der es den Benutzern verbietet, Zahlungen in Kryptowährungen zu leisten und/oder anzunehmen, und der es erlaubt, diese nur als finanzielle Vermögenswerte zu nutzen.

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